Gelungende Kommunikation – spätestens ab 2010 war ich kommunikationsfähig

Allerhand Probleme meiner Vergangenheit sind auf die Unfähigkeit zurück zu führen,  gelungender Kommunikation zu gestallten. Heute geht das. Und wenn alte Verhaltensmuster selten nochmal den Versuch starten, gelingt mir immer besser das Zurückdrängen. Ab 2006 habe ich Sprechen, Schreiben und Kommunikation gelernt. In den alten Texten, die auch auf dieser Seite zu finden sind, ist gut zu sehen, wie das seelische gelitten hat, das Wahnhafte und der Versuch der Erklärung eine Entwicklung gemacht hat. Die Texte sind kaum lesbar, Menschen, die mich kennenlernen mögen, haben es mit einem Menschen zu tun, der “Zu viel, im Leben gesehen hat”. Vielleicht lesen es trotzdem andere Wesen.

In diesem Texthaufen sind zwei Einträge von 2010 interessant. Mir selbst ist das erst jetzt aufgefallen. Es ist eine klare Trennung vom psychotischen Schreiben und einer gelungenden Kommunikatio, die erstmalig bei den Medien relevant wurde.

Der krasse Text von  September 2010: “Brainfuck output, mal wieder waɀ schreiben – Von Religionsextremnismus, Politikextremnismus, Weltbild- unde Realitätsextremninsmus – de Konsenssauce, de Wiedergeburtskreislauf de Kohlenwasserstoffeinheiten unde de Atomrecyclings de Planeten unde de Alls “hat etwas von einer Offenbarung. Es gibt sehr viele Menschen, die in einer Psychose einen göttlichen Sinn hoffen. Ich weiß es nicht.  Wenn es so sei, wurde ich benutzt. Wie dem auch sei, diese Qualität des psychotischen Schreibens konnte ab diesen Text nie mehr getopt werden. Es war vorbei damit. Nur in Fragmenten und kleinen Teilen kommt diese Art der Kommunikation selten noch mal hervor.

Der andere Text zeigt, wie ich etwas schreibe und es von anderen Menschen zum Lesen empfohlen wird. Am 6. April 2010, hatte auf 3sat die Sendung  nano das Thema “Energie sparen”. Die zuguckenden Menschen sollten auf der Webseite ihre Erfahrungen schreiben. Ich schrieb ebenfalls einen Text, “En Leben in Askese anstreben”. Nicht, wie hier auf der Archivseite,war der Text im heutigem Hochdeutsch verfasst. Am Ende der Senung wurde mein Text als ausführlichen Berücht gewürdigt und mit Titel und dem letzten Satz zitiert.

Spätestens 2010 konnte ich die Sachen auseinander halten, beschreiben, reflektieren, beschprechen und niederschreiben. Die alte Art der Probleme verschwand.

Vom einzelnen Webcam Bild zum Livevideostreaming in 16 Jahren

Ab dem Frühjahr 2000 war ich online mit einer 56kBits mittels Elsa Modem Anbindung. Im Herbst des gleichen Jahres hatte ich dann schon die erste eigene Webseite. Ich hatte mich schnell in html eingearbeitet. Nach kurzer Zeit durfte eine Webcam nicht fehlen. Ich nutzte ein Modell von Creativ, die Firma war mit PC Soundkarten bekannt. Die Cam hatte eine Auflösung von 640×480 Bildpunkten, die Bildqualität war sehr gut.

creativ-webcam

Sobald ich online war, wurde alle fünf Minuten ein Bild hochgeladen. Die Auflösung war 320×240 Bildpunkte und das Bild war auf unter 7 Kilobyte komprimiert. Das sah dann so aus:

1043

Ab Anfang 2002 erfuhr ich von Streaming und von allerhand Problemen. Im Audioberreich konnte ich ab 1996 mit einer Soundblaster AWE32 und meinem ersten CD-Brenner Phillips CDD2000 Musik CDs mit guter Qualität aufnehmen und brennen. Ein Pentium mit 100Mhz, 64MB Ram und 1,3GB HDD reichte völlig aus. 2001 kaufte ich den ersten DVD Brenner, von Pioneer,  die große Frage stellte sich, setzt sich DVD-R oder DVD+R durch. Das war bei den Playern relevant. Dazu hatte ich die Hauppauge PVR Videokarte, die in Echtzeit mpeg1 und mpeg2 kodieren konnte. Der Rechner hatte ein Thunderbird 1,1 GHz Prozessor, 1GB Ram und eine 80GB Festplatte. Bevor ich mich anfing, für Livestreaming zu interessieren, konnte ich Audio CDs und Viedeo DVDs erstellen und gegebenfalls einen Livemitschnitt machen. Bei Liveaufnahmen war das immer eine wackelige Angelegenheit, dass der Rechner sich nicht aufhängt. Mit digital-analog-digital Kopien konnte der meiste Kopierschutz umgangen werden mit sehr geringen Qualitätsverlusten.

Ins Internet live senden, das packte mich. Aber Bandbreite war teuer, jeder Stream addierte sich. Es gab theoretische Ansätze, ein Stream und bei Bedarf, ein Spltten an jedem Knotenpunkt, dass das ganze Netz bei dedarf mit einem Stream erreicht werden sollte. Unicast oder Multicast war das. Sowohl die Encodersoftware als auch die Server (-software) waren unbezahlbar und für Medienkonzerne gedacht. Mit dem Microsoft Media Encoder konnte ich die ersten Erfahrungen machen, da dieser vom Client auch direkt angesprochen werden konnte. Mit der 56k Leitung war da kaum was zu machen und zunächst blieb der Erfolg aus.

Ende 2002 gab es da, wo ich wohnte und für mich bezahlbar den ersten DSL Anschluß. 768kBits empfangen und 128kBits senden. Auf dem ersten W-LAN waren wir zu dritt und teilten uns die Leitung. 2003 stand dann ebenfalls der erste Webserver zu hause. Eine Smoothwall als Router schützte das interne Netz und regelte die Priosierung der Datenströme. Statt alle paar Minuten nur ein Bild hochzuladen, war die Webcam nun ein echter Livestream mit 32kBits, ohne Audio. Maximal vier Clients konnten zusehen, leider nur mit dem Windows Media Player, der aber in die Webseite sich intigrieren ließ. Radiomoderation habe ich nie gemacht.

Die folgenden Jahre passierte wenig mit dem Livestreamen, die Leitungen wurden dann und wann schneller.

Ab 2012 wurde das Livesenden  und Aufzeichnen von Videos für meine ehrenamtliche Tätigkeit relevant. Die Kunst, mit wenig Budget viel machen. Schon etwas vorher hatte ich äußerst gute Erfahrungen mit dem Videograbber EasyCAP gemacht. Audio ist sehr schlecht und sollte anders in den Computer gelangen. Aber im Dauerstreamen ist das Ding genial, Monate lang ist kein Problem damit.

video-grabber

Als Kamera macht eine Canon FS100 gute Dinste. Auf einer 32GB SD-Karte kann ein ganzes Wochenende einer Veranstalltung gespeichert werden, in DVD Qualität. Die direkte Speicherung macht Sinn, der PC kann da unzuverlässig sein. Bei Sonnenlicht ist das Bild sehr gut, in dunkleren Räumen nur mäßig. Das Mikrophon hingegen ist sehr gut und reicht meistens. Wenn die Versammlung größer ist, werden mehere Mikrophone und ein Lautsprecher benutzt und per Line-in das Signal direkt in die Kamera gegeben. Von dort wird das Video Signal an den Videograbber und das Audio Signal an die Soundkarte weitergeleitet.

So gelangen die Daten in den Computer. Zwischen 2012 und 2015 nutzte ich einen Stream Hoster in Italien. 10Mbits, später 20MBits Flat für den ganzen Monat für 12€. Es war ein Flash Media Server und ich nutzte den Flash Media Encoder.  Die meiste Zeit streamte die Webcam mit der Gegend zu Hause und bei Veranstalltungen wurde der Server dafür genutzt. Die Veranstalltungen hatten meist regionalen Bezug. Da noch nicht mit dem Breitbandausbau begonnen wurde, war derLivestream auf 320kBits beschränkt. Die Leute sollten sich live in die Veranstalltung einbringen können über soziale Medien. Dazu sollte der Stream nach Möglichkeit auch im Umland funtionieren. Außerdem war am Veranstalltungsort der Uplink auch bescheiden. Mit dieser Bandbreite konnte auch mehere Stunden pro Monat  über UMTS/LTE gestreamt werden, bis das Datenvolumen verbraucht war. So konnten mit 320kBits bei Events 60 Clients zugucken und die Webcam mit 64kBits 320.

Die Aufnahmen auf der Speicherkarte  können mit dem richtigen Codec kodiert werden und auf Webseiten eingebunden werden zum späteren nachgucken. Für Videohosting kann viel Resourcen von Nöten sein, wenn die Qualität gut sein soll..  Ich selber handhabe das so, wie viele andre auch und nutze Youtube für das Hosten und für den Livestream.

Flash ist obsulet, aus Gründen. Die ganzen Jahre war ich außrdem abhängig von WinDOS, was den Encoder betrifft. Nach wie vor sieht es bei der Software so aus, dass das Thema kommerziell geprägt ist. Mit Linux hatte ich jahrelang keinen Erfolg. GUI sind unbrauchbar sehr oft. Bis vor ein paar Tagen war das so.

Doch Ende 2016 habe ich die Zauberformel im Internet für ffmpeg auf Linux gefunden für Livevideostreaming:

ffmpeg -f alsa -ac 2 -i hw:2,0 -f v4l2 -s 720×576 -r 10 -i /dev/video1 -vcodec libx264 -aspect 16:9  -preset ultrafast -r 25 -g 20 -b:v 850k -codec:a libmp3lame -ar 44100 -threads 6 -b:a 96k -bufsize 512k -f flv rtmp://a.rtmp.youtube.com/live2/Session-Id

Das ganze läuft Resourcen schonend und stabil im Textmodus.

Es gibt mittlerweile eine Mobilfunkfirma, wo die Datendrosselung bei 1Mbits liegt, damit kann in fast DVD Qualität gestreamt werden, den ganzen Monat. Eine andere Firma bietet LTE max für 24 Stunden an für 10€. Da geht HD Streaming.

Insgesammt eine gute Entwicklung bei dem Themenkomplex. Ich bleibe motiviert.