Server nun über IPV4 und IPV6 erreichbar

Seit einiger Zeit läuft der Homeserver über eine feste IPV4 Adresse mit einem bussiness Vertrag. Leider bietet der Provider keine IPV6 Adressen an. Ich habe mich nun dem Thema IPV6 gestellt. Ich hatte Vorurteile, die ich nun widerlegen konnte. IPV4 und IPV6 haben so einige Unterschiede, jedoch ist die Menge des zu Lernenden etwa gleich. Ich habe jetzt einen IPV6 Tunnel und der Server kann so erreicht werden. Seit über 20 Jahren soll das Internet nun umgestellt werden, IPV4 hält sich konservativ. Auch ich bin viel zu spät dran am Thema und werde mir die Frage stellen müssen, warum nicht eher. Ich hatte Sorge mit den langen Adressen. Nun habe ich einige Seiten über IPV6 gelesen und das praktische Umsetzen hat mir geholfen, keine Sorgen mehr zu haben. Nach einem halben Tag des Studiums und des Einrichtens des Netzwerkes habe ich das grundsätlich alles verstanden. Ich bin froh, dass die Konzentration besser geworden ist und ich noch ein wenig lernen kann. Meinetwegen kann IPV4 abgeschaltet werden.

Wieder arbeiten? – Ich lasse mich finden

Ich beziehe Rente, sie ist gering. Deshalb beziehe ich zusätzlich Grundsicherung. Seit 17 Jahren träume ich von einem Quereinstieg im IT Bereich. Wegen meiner geringen Belastung kommt nur ein Minijob in Frage. Vergangenge Ansätze scheiterten, vor allem, weil ich in die falschen Bereiche gesteckt wurde. Als Autodidakt habe ich 27 Jahre Wissen im Computerbereich gesammelt. Ich bin versorgt, doch ein Minijob wäre ein Weg raus aus der mit Beschränkung behafteten Grundsicherung. Den Weg zur Arbeit war und ist immer wieder mal Thema, zuletzt an einem Stammtisch mit Freunden.. Nun die Idee, ein XING Profil zu erstellen und gucken, ob es Interesse gibt. Meine prikäre Finanzsituation erlaubt es mir nicht, auf gut Glück teure Bewerbungsmappen zu verschicken. Ich werde auch nicht um einen Job betteln. Ich lasse mich finden. Leute, die mich kennen, schütteln den Kopf, warum ich in dem Bereich noch nicht Fuß gefasst habe. Werden nun IT Menschen gesucht? Iich lasse es darauf an kommen.

Progressiv, manchmal der Zeit vorraus

Ich laß in der aktuellen c’t (15.04.2017) den Bericht “Hirnsonde mit Medikamenten-Depot”. Zwar nicht mit Psychose umsetzbar, aber eine medizin-technische Entwiklung, die ich sehr interessant finde. Ich selbst schrieb im Januar 2006 einen nicht-wissenschaftlichen Text “De Anti – Pychose – Mütze” (In den alten Texten) mit einer Idee, die Psychosen frühzeitig erkennen und behandeln lassen, aus der Entfernung. Die benutzte Technik als Idee ist abenteuerlich.  Sollte dies bis zu meinem 95. Geburtstag doch machbar sein, war ich jetzt, bzw. vor elf Jahren schon progressiv.

Soziale Medien – Mastodon bzw. GNU social

Anfang April 2017 hypte das soziale Netzwerk Mastodon. Schon lange gibt es das OStatus Protokol. Mir war bekannt, dass es einen offenen, dezentralen Microblogingdienst gibt. Mit dem Hype springe ich auf, dierekt mit einer eigenen Server Instanz. Als Admin erschien mir GNU social leichter zu handhaben. Es ist mit den Mastodon Instanzen kompatibel. Nach etwas anfänglichen Gebastel funktionierte es dann. Ich mag dezentrale eigene Serverdienste. Somit bin ich nun etwas weniger abhänig von Twitter, Facebook & Co.

Überschuldet mit Kreditkarten – Meine Bankrott Erklärung

Vor 1 1/2 Wochen, am Freitag, den 17.02.2017, gab ich bekannt, dass ich überschuldet bin. Im Zuge von Ablegen von Belastungen ging ich den Weg der Öffnung. Seit 2001 habe ich Kreditkarten. Ich hatte für den 15. September 2001 ein Flugticket von Brüssel nach New York. Da vier Tage vorher vier Flugzeuge nicht ordnungsgemäß in den USA landeten, sollte ich nie die USA besuchen. Für die Reise hatte ich die Karte. Schon beim ersten Kauf 2001 hatte ich ein Gefühl, dass das nicht gut enden wird. 2001 lebte ich noch im Elternhaus und hatte Taschengeld. Unter Sonstiges und der höhe des monatlichen Taschengeldes als Angabe bekam ich die erste Karte. Ich hatte seit 1998 bis heute unzählige Verträge, alle wurden bezahlt. Meine Bonität war gut. Über 15 Jahre konnte ich den Leuten etwas vor machen. Hobbys, Ehrenamt, die Partei, sozikulturelle Teilhabe, ich lebte ein BGE ohne gesellschaftliche oder demokratischer Legitimation. Ich habe die letzten Jahre wenig geklagt, aber hin und wieder darauf hingewiesen, dass der Eckregelsatz der Grundsicherung ca. 200€ im Monat zu gering ist. Aus medizinischer Sicht habe ich vorbildlich gelebt, keine weiteren Klinikaufenthalte, sondern Genesung erfahren. Nun bin ich mit über 21.000€ verschuldet. Der Konsum ging immer weiter zurück, zuletzt wurden viel Zinsen und kaum Tilgung bezahlt. Eine Umschuldung auf einen Ratenkredit wurde abbezahlt. Die erhoffte Entlasstung trat nicht ein. Das Umschulden erhöhte sogar den Kreditrahmen. Mit den beiden Kreditkarten von zwei Banken, mit Limits von 5.000€ und 16,500€ wurden wechselseitig die Mindestbeiträge gezahlt. Das Wegfallen von Werkstattlohn, Fahrgeld und Freizeitpauschale bedeutete 250€ weniger. Es war lange klar, dass es nicht mehr weiter geht. Ich hatte die Tage den ersten Kontakt mit der Schuldnerberatung. Ob ich in die Inslvenz gehe, ist wahrscheinlich. Ich stelle mich dem und werde das regeln. Ich bin zuversichtlich, aus der Misere wieder raus zu gelangen. Die Vergangheit war heftiger. Es sind zwei Banken, wo ich verschuldet bin. Ich habe keine Mietschulden, alle Verträge wurden bezahlt. Bis auf die Zahlungen der Kreditkarten sind die Einnahmen höher als die Verbindlichkeiten der Vertäge. Verträge hatte ich immer verbessert oder gekündigt, zuletzt letztes Jahr, da habe ich Ordnung und Übersicht. Mein Ziel ist auf Guthabenbasis zu handeln. Ich werde an der Werbung für Kredite vorbei gehen, wie der von Zigaretten und Alkohol.

Admin Fehler – 130.180.30.254 lief sechs Wochen als Tor Exit Node

Ich teste gerne Dinge auf meinem Server, versuche aber Fehler, die anderen Personen oder das Netz schaden, zu vermeiden. In letzter Zeit wurde häufiger über das Tor Netzwerk berichtet. Ich bin zudem ein politischer Mensch. Es ist wichtig, dass es Zugänge gibt, wenn Dinge in der Politik oder Wirtschaft schief laufen, dass informiert werden kann. Daher mein Entschluss, ein Tor Relay laufen zu lassen. Der Server soll Anfragen vom Tor Browser zulassen und in das Tor Netzwerk weiterleiten. Auch sollen ander Tor Nodes Daten weitergeleitet werden. Ich möchte an meinem Internetanschluss jedoch keine Daten aus dem Tor Netzwerk in das öffentliche Internet weiterleiten. Als lerneder und interessierter Admin richtete ich ein Webserver als Hidden Service ein.

Es trat ein Konfigurationsfehler meinerseit auf. Ich benutzte die Anleitung von der Tor Projekt Seite www.torproject.org . Von der IP Adresse 130.180.30.254 , meine öffentliche und feste IP Adresse für meinen Server langerwehe.g1l.de wurde vom 18. Dezember 2016 bis zum 30. Januar 2017 unerwünschter Weise ein Tor Exit Node betrieben. In den letzten Tage konnte ich selbst viele Seiten nur noch mit Capcha Code aufrufen. Ich fing an, zu überprüfen, was falsch lief. Die Anleitung auf https://sites.google.com/site/stefansitpage/dokumente/tor-relays-auf-debian zeigte mir deutlich, dass bei meiner Konfiguration, das Auskommentieren der Zeile “Exitpolicy reject *:*” fehlte. Sofort behebte ich den Fehler.  Es war nicht meine Absicht. In den sechs Wochen sind etwas über ein Terabyte an Daten über den Tor Node übertragen worden. Es kann vermutet werden, dass manche Daten nicht die besten sind. Es wurde auf dem Server nichts protokolliert und mir sind keine Straftaten aus diesem Zeitraum bis heute, 3. Febura 2017 bekannt. Dieser öffentliche Beitrag soll dazu dienen, dass es keine Ansicht war, ein Tor Exit Node zu betreiber. Mir ist dennoch bewust, haftbar zu sein. Auf Twitter hatte ich schon unmittelbar nach dem Auffinden des Fehlers berichtet.

Bei der Recherche fand ich auf cleantalk.org , dass vom 19. November 2016 bis zum 27. Januar 2017 unerwünschte E-Mails verschickt wurden. Es gab von meinem Internetanbieter Unitymedia eine Abuse Meldung am 16. Dezember 2016. Ich nahm Kontakt auf. Es war eine für mich nicht nachvollziehbare Info, da von Windows PCs und der Schadsoftware Zeus die Rede war. Bei mir sind keine Windows PCs mehr im Einsatz. Ich habe zwei virtuelle Maschinen mit Windows 10, eine ohne Netzwerkanbindung und die andere bekommt alle paar Wochen Updates, wird aber sonst auch nicht benutzt.

Nach meinem Kenntnisstand von heute, 3. Febura 2017 muss noch eine weitere Lücke bestehen. Der Tor Node kann erst ab den 17. oder 18. Dezember 2016 in Frage kommen, da erst ab diesen Zeitpunkt meine neue Workstation geliefert wurde und ich mit mehr Ram weitere VMs nutzen konnte. Es gibt auf dem Webserver Kontaktformulare und Logins usw. z.B. WordPress, mit viel php usgbdri. Als Admin, aber kein Programmierer kann ich stets nur für regelmäßige Updates sorgen. Ich versuche achtsamer zu sein.

Ich habe eine Frage? Wie zuverlässig sind die Online Datenbanken? Ich habe einige Seiten gefunden, die Aktivitäten der IP Adresse zeigen. Es sind oft Fehler zu sehen, welchem Provider die Adresse zugeordnet ist. Wenn diese Angaben schon falsch sind, in wie weit können Einträge manipuliert dort eingegeben werden? Das Monitoring basiert auf Reaktionen von Firewalls usw. Können die manchmal irren? Ich veruche das zu klären und werde häufiger meine IP Adresse in Suchmaschinen nachforschen, was passiert.

Anleitung für das Miteinander mit Gollum

Diese kleine Betriebsanleitung über mich soll helfen, mit mir in einer wie auch immer gearteten Beziehung klar zu kommen oder mit mir leben zu können. Der Umfang geht über Zusammenarbeit, Freundschaft bis hin zu Partnerschaft. Was mit dem Zusammenleben wichtig ist. In die Schubladen von Partnerschaftsbörsen passe ich gar nicht hinein, die Profile von sozialen Medien sind unzureichend. Daher nun ein Blogeintrag auf der eigenen Webseite.

Die Profile auf Kontaktseiten sollen ein gutes Bild abgeben. Da fängt die Selbstübrschätzung und Selbstlüge an, am Ende wird Enttäuschung die Beziehung leiden lassen, sie zerstören. Auch die sehr hohen Erwartungshaltungen sind ein Problem. Erwarte von mir nicht mehr, als Du von einem Haustier erwartest. Du hast Bedürfnisse und Wünsche, ich habe sie. Nur mit ehrlicher Kommunikation sollten wir einander kennenlernen. Ich habe leichte autistische Züge, dass heißt, ich kapiere nonverbale Kommunikation und zwischen den Zeilen lesen nicht. Ich brauche klare Ansagen. In einer Intimsituation bedeutet das, wir kuscheln jetzt, oder wir probieren jetzt Sex. Das muss geäußert werden. Es gibt die fünf Minuten oder Tage, das ist ungemütlich. Zu Lernen, dass dieser Moment des ankeifens nicht überbewertet wird. Es ist okay, wenn der Moment wieder vorbei ist und Zuneigung und Zusammenhalt da ist.

Zu viel Auswahl überfordert mich. Die Frage nach Lieblingsessen oder Farbe ist ein unlösbares Problem für mich, frage sowas nicht. Mit dem Essen bin ich so erzogen worden, dass das, was auf dem Tisch kommt gegessen wird. Ich kann es zwar nicht auswählen, aber ich weiß sehr gutes, kostbares Essen zu schätzen, glecihzeitig komme ich auch mit der einfachsten Kost zurecht. Ich werde Menschen, die mir Essen machen, kaum kritisieren. Im übrigen halte ich das bei allem so, wer meckert, soll es doch selbst erledigen, sogar bei der Arbeit. Essenstechnisch sowie Haushalttechnisch bin ich eine Katastrophe. Im Prinzip weiß ich, wie dies von statten geht, die mießen Hotelbewertungstricks sind bekannt. Ich sehen in Hausarbeit eine Art von Straf- oder Sklavenarbeit, wenn ich sie mache, ist sie sehr langsam, du wirst ungeduldig sein. Automation muss Ziel sein. Eine Wohnung sollte ohne Ungezifer sein, Staub dagegen ist nicht so schlimm. Wenn ich irgendwo mit Leute wohnen sollte, muss Haushalt eine untergeordnete Rolle für alle sein, nicht eine Ancilla alles überlassen. Körpergerüche, ok geh duschen. Doch bei der geringsten Bewegung schwitze ich schon, ich bin selbst mit dieser animalischen Eigenschaft des Körpers unzufrieden.

Wenn ich müde bin, gehe nicht über Los, gehe direkt schlafen. Ich habe die Veranlagung einer Psychose und ich benötige viel ungestörten Schlaf, bis zu 12 Stunden. Es gibt KO Müdigkeit, keine Chance, etwas zu Ende zu bringen. Wenn ich mit dem Auto fahre, geht es dann auf den Parkplatz zum ruhen. Ich treffe gerne Menschen, doch der Rückzug ist ebenso wichtig, eigentlich der Wechsel von beidem. In Gesellschaft soll die Akustik so sein, dass Komunikation möglich ist. Ich mag keine Trollerei, Bashing, Geschreie und Hassgespräche, Sexismus, Ableismus usw. Da war doch was mit benehmen. Wenn ich den Rückzug suche, ist das für ein paar Stunden, ohne Schlaf. Dann schreibe ich, lerne neues am Computer, bastel, sotiere Dinge, gestallte die Webseite, lese was oder faulenze. Wenn ein bis drei Tage viel los war, brauche ich ein bis zwei Ruhetage. Dann muss ich ganz alleine sein. Wenn ich zurück uneter Leute komme, kann manchmal eine neue Idee oder ein neues Thema dabei sein.

Ich kann manchmal Computerprobleme lösen, bin da jedoch selbst sehr ungeduldig. Doch Du musst mitlernen, ich zeige gerne, was ich weiß. Ich erledige nicht deine Routinearbeiten.

Handwerklich bin ich Mittelmaß, das hält schon, bin nur etwas ungenau, was die Optik betrifft. Design ist unwichtig für mich.

Ich bin unsportlich, doch 15 km Spatziergang sollte gehen.

Mein ganzer Körper ist unaktraktiv. Da müsste gegebenfalls eine Menge Arbeit investiert werden. Meine Definition des eigen Ichs findet nur im Kopf statt. Die Schizo Erfahrung ist sogar ein entkoppeltes Ich. Meine Person ist nur der Geist. Der Körper ist ein tierischer Rest, der an den Geist hängt. Ich hardere mit diesem Körper. Ich wäre gern ein Roboter. Deal with it.

Sozialer Stress. Das führt zu Agressionen. Daher verwickel mich nicht in Intriegen, dränge mich nicht an eine Wand, erpresse und drohe nicht. Das könnte ein Unglück werden.

Langweile mich nicht mit Banalitäten, Solche Gespräche können schon Bots führen. Dann lieber wenig reden und einfach so etwas Zeit miteinander verbringen. Ich versuche seit Jahren nicht mehr ganz zu krass rüber zu kommen und lerne, das zu ändern. Außenreflektion ist sehr notwendig für mich. Wenn etwas nicht okay war, es mitteilen. Ich war mal sehr daneben, durfte aber eine zweite Chance bekommen. Ich hoffe, weniger Arschloch und Scheiße zu sein, als früher, wo es nur Konflikte gab. Daran arbeite ich 15 Jahre schon.

Ich weiß vieles nicht oder unzureichend. Daher wirke ich oft unbeholfen. Spontane Antworten fallen mir schwer, erst zeitversetzt kommen dann die guten Ideen einer Antwort, wenn es schon längst zu spät ist. Daher ist schreiben sehr praktisch. Ich bin zwar faul, aber wenn ich schreibe, dann sehr gerne.

Doch, ich bin faul. Daher der Drang nach Effizienz.

Wenn mir noch mehr einfällt oder mir noch was mitgeteilt wird, schreibe ich es zu den Blogeintrag hinzu.

Das letzte Tabu, meine letzte Baustelle im Leben – Eine Öffnung

Mit 36 Jahren kann ich klarer verstehen, als je zuvor, was mein letztes Tabu Thema betrifft, die eigene Sexualität. Seit einigen Jahren bezeichne ich mich als asexuell, da ich nach außen so wirke. Neue Bekanntschaften bleiben auf platonischer Freundschaft. Seit 17 Jahren versuche ich im Kopf wieder Ordnung zu schaffen, nach Schizophrenie und Psychose. Das bedeutet Reflektion. Eine Weile ist mir klar, als Kind, ab einem bestimmten Alter, wo sexuelle Aufklärung richtig und wichtig gewesen wäre, wurde ich mit Prügel bestraft. Somit war eine gute Entwicklung früh unterbunden. Pupertät und Jugendzeit waren mit vielen Problemen verbunden, da ich anders war, nämlich Beziehungsunfähig. Ob ich heute Liebe und Sexualität noch lernen kann, werde ich alleine nie wissen. Die Psychopharmaka hindern auch, schützen aber auch. Vor ein paar Wochen kündigte ich an, mich zu meinem letzten Tabu Thema zu öffnen. Ich sah es einige Jahre als letzte Baustelle in meinem Leben. Mittlerweile geht es mir nicht, um es zu entfernen, sondern sich dem zu stellen und zu öffnen. Seit bestimmt 25 Jahren habe ich mit ICD-10 F65.0 Fetischismus zu tun. Da meine ersten Erfahrungen, mich und meinen Körper zu entdecken mit Prügel bestraft wurden, entstand sehr früh ein absolut abgeschotteter Kern, der unzugänglich wurde. Noch nicht einmal ab dem 18. Lebensjahr, nachdem ich mehrmals in Psychiatrien war, wurde dieser Kern geknackt. Ich habe eine Material Vorliebe. Die verkorsten frommen Verhältnisse machten aus einer Sache, die möglicherweise mit Aufklärung ganz leicht erklärbar gewesen wäre, einen vierteljahrhundert langen unlösbaren Konflikt aus. Jetzt ist es geschrieben, jetzt ist es gesagt. Ich habe kein Tabu mehr, kann frei Bedürfnisse kommunizieren und den Umgang mit Menschen verbessern.

Nachtrag: Den erwachsenen Menschen von damals habe ich verziehen. Sie waren selbst Opfer ihrer Welt, standen moralisch in den frommen Kreisen derartig unter Druck, konnten nicht reden, hatten keine freie Sexualität. Die Diskrepanz zwischen Innen und Außen in der Familie war ein weiterer Punk, der zur Schizophrenie führte, neben den schon bekannten Faktoren.

Gelungende Kommunikation – spätestens ab 2010 war ich kommunikationsfähig

Allerhand Probleme meiner Vergangenheit sind auf die Unfähigkeit zurück zu führen,  gelungender Kommunikation zu gestallten. Heute geht das. Und wenn alte Verhaltensmuster selten nochmal den Versuch starten, gelingt mir immer besser das Zurückdrängen. Ab 2006 habe ich Sprechen, Schreiben und Kommunikation gelernt. In den alten Texten, die auch auf dieser Seite zu finden sind, ist gut zu sehen, wie das seelische gelitten hat, das Wahnhafte und der Versuch der Erklärung eine Entwicklung gemacht hat. Die Texte sind kaum lesbar, Menschen, die mich kennenlernen mögen, haben es mit einem Menschen zu tun, der “Zu viel, im Leben gesehen hat”. Vielleicht lesen es trotzdem andere Wesen.

In diesem Texthaufen sind zwei Einträge von 2010 interessant. Mir selbst ist das erst jetzt aufgefallen. Es ist eine klare Trennung vom psychotischen Schreiben und einer gelungenden Kommunikatio, die erstmalig bei den Medien relevant wurde.

Der krasse Text von  September 2010: “Brainfuck output, mal wieder waɀ schreiben – Von Religionsextremnismus, Politikextremnismus, Weltbild- unde Realitätsextremninsmus – de Konsenssauce, de Wiedergeburtskreislauf de Kohlenwasserstoffeinheiten unde de Atomrecyclings de Planeten unde de Alls “hat etwas von einer Offenbarung. Es gibt sehr viele Menschen, die in einer Psychose einen göttlichen Sinn hoffen. Ich weiß es nicht.  Wenn es so sei, wurde ich benutzt. Wie dem auch sei, diese Qualität des psychotischen Schreibens konnte ab diesen Text nie mehr getopt werden. Es war vorbei damit. Nur in Fragmenten und kleinen Teilen kommt diese Art der Kommunikation selten noch mal hervor.

Der andere Text zeigt, wie ich etwas schreibe und es von anderen Menschen zum Lesen empfohlen wird. Am 6. April 2010, hatte auf 3sat die Sendung  nano das Thema “Energie sparen”. Die zuguckenden Menschen sollten auf der Webseite ihre Erfahrungen schreiben. Ich schrieb ebenfalls einen Text, “En Leben in Askese anstreben”. Nicht, wie hier auf der Archivseite,war der Text im heutigem Hochdeutsch verfasst. Am Ende der Senung wurde mein Text als ausführlichen Berücht gewürdigt und mit Titel und dem letzten Satz zitiert.

Spätestens 2010 konnte ich die Sachen auseinander halten, beschreiben, reflektieren, beschprechen und niederschreiben. Die alte Art der Probleme verschwand.